Installation Julia / Dualboot Windows - Mint / manuelle Partitionierung
Dieser Beitrag ist auch für eine Installation von Mint als einzigem Betriebssystem hilfreich.
-> Kapitel 1 auslassen.
Kapitel:
1. Vorbereitungen in Windows
2. Partitionieren - wichtigste Begriffe
3. Partitionierung mit GParted live [V. 0.7!]
4. Installation LM 10 DVD 32 bit
Wichtig: Die Installation kann nicht jederzeit folgenlos abgebrochen werden wie bei LMDE
(oder openSUSE), denn nach der Partitionierung wird als nächster Schritt sofort - ohne Warnung - formatiert;
gleichzeitig muß man die Benutzerdaten eingeben - eine sehr schlechte Lösung.
1. Vorbereitungen in Windows
Will man (mind.) ein Dualboot einrichten, sollte die Windows-Partition defragmentiert werden.
Ich empfehle dringend, das Verkleinern dieser Partition nicht under Windows, sondern mit der neuesten Version von GParted durchzuführen!
Man muß sich ohnehin überzeugen, wieviele primäre Partitionen die Festplatte hat (auf Windows ist da kein Verlaß!), also auch
dieses mit GP erledigen.
Gibt es 4 primäre Partitionen, muß eine - mit GP - gelöscht werden, daran führt kein Weg vorbei,
und es muß ausreichend Platz frei werden (10 GB sollten es schon mindestens sein).
Nach dem Herunterladen der Linux.iso-Datei sollte diese unbedingt auf Fehler überprüft werden (dazu dient die MD5-Summe).
Freie Programme für Windows (beide mehrmals erfolgreich benutzt):
Prüfprogramm: AdvancedChecksumVerifier: http://www.irnis.net/ (Benutzung zeitlich begrenzt)
erzeugt die MD5-Summe,
Brennprogramm: ImgBurn : http://www.imgburn.com/
Ich empfehle dringend, vor der Installation eine Partitionierung durchzuführen, um die Chance einer sauberen Installation zu erhöhen. Fast alle neuen Linuxbenutzer mit Installationsproblemen hatten auf einen Automatismus vertraut - traue niemals einem solchen!
Außerdem kann man eine Partitionierung im Forum "überprüfen" lassen und noch vor der Installation ändern!
2. Partitionieren: wichtigste Begriffe / Erklärung am Beispiel
In Linux hängen die Namen für die Laufwerke von der Hardware oder den Treibern ab, z.B.
/dev/hda oder /dev/sda.
Jede PC-Festplatte hat eine Partitionstabelle für maximal 4 Einträge. Dies können bis zu 4 primäre Partitionen oder bis zu 3 primäre und eine erweiterte Partition sein. Die erweiterte Partition dient als Container für (mind.) 12 sogenannte logische Partitionen.
Linux numeriert die primären Partitionen (einschließlich der einen möglichen erweiterten) von 1 bis 4, die logischen ab 5.
Sinnvoll sind 2 (oder 3) Partitionen:
/..........Wurzelverzeichnis ("root")...Betriebssystem
/home..Heimatverzeichnis..............eigene Daten
und, falls "suspend to disk" genutzt wird,
swap... ausgelagerter Arbeitsspeicher (vergleichbar mit Windows-Datei "pagefile.sys")
Die Systemdateien sollten von Daten im Heimatverzeichnis getrennt werden
(Ich empfehle dies auch bei "rollig distris".)
Trotz eigener home-Partition sollten die Daten regelmäßig gesichert werden.
Die Größen der Partitionen hängen von vielen Faktoren ab - Bsp.: swap: 2 x RAM, root: 6 - 10 GB, home: 4 - 90 GB
Dieses Beispiel 1 dient nur zur Erklärung der Begriffe (speziell Partitionen)!
Windows mit 2 primären Partitionen hda1 und hda2, etwa XP und DATEN.
Für Linux wurden in der 3. Partition, hda3, (extended) die logischen Partitionen hda5 für swap, hda6 für root und hda7 für home vorbereitet.
hda4 existierte nicht.
3. Partitionierung mit GParted live:
Links:
Gnome Partition editor: http://gparted.org/
Hinweis auf "latest release": GP Live 0.7.1-1 (15.01.11)
Funktionen: Disk formatieren; Partitionen anlegen, verschieben, löschen, vergrößern, verkleinern
PartedMagic: http://partedmagic.com/doku.php?id=start
Neueste Version: PM live 5.9 (15.01.11)
PM ist mehr als ein Linux Betriebsystem, es enthält nützliche Tools wie GP, Testdisk, UNetbootin, ...
Man kann auf alle Daten der Festplatte zugreifen und eine Internetverbindung herstellen.
Ich empfehle, PM herunterzuladen, md5sum zu überprüfen und ein Image zu brennen.
In Linux (sehr oft ohne Fehler benutzt):
K3B (für KDE und Gnome) generiert die md5sum und brennt u.a. Images.
Als Vorbereitung für die Installation von Julia wurden (bedingt durch schon installierte Betriebsysteme)
eine primäre Partition (sda2) und eine logische Partition (sda10 innerhalb der erweiterten Partition) eingerichtet und formatiert.
sda2.....für root ......-> eingebunden während der Instalation als "/" und
sda10...für home ....-> eingebunden während der Installation als /home"
Die Datenaustauschpartition DATA (sda4, schon vorhanden) wird während der Installation nur eingebunden.
(Die ebenfalls schon vorhandene swap Partition ist aktiv.)
4. Installation Linux Mint 10
Installationsschritte:
Installation von Linux Mint wird vorbereitet
2.6 GB freier Speicher - an Steckdose angeschlossen - mit Internet verbunden ?
Festplattenspeicher zuweisen
1. Neben anderen Betriebssystemen installieren
2. Löschen und gesamtes Medium verwenden
3. Partitionen manuell festlegen
->
Bootloader Grub: Einstellung "default" (in MBR von /dev/sda) unverändert lassen!
sda2 Ändern..............................................................................................................................|| sda4 Ändern
-> Partition bearbeiten:
Partitionsgröße unverändert übernehmen + Benutzen als ext4 + formatieren + als "/" einhängen......|| Größe und Benutzen als übernehmen ...................................................................................................................................................nicht formatieren und als ...................................................................................................................................................Einhängepunkt /media/DATA eintragen!
sda10 (kein Foto) nur formatieren, wenn man es neu einrichten will, einhängen als "/home".
Ergebnis:
/dev/sda2....ext4..../....................formatieren:x
/dev/sda10..ext4..../home...............................-
/dev/sda4....fat32../media/DATA....................-



