20.3 Una - Netzwerk - Berechtigungen

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Moderator: karlchen

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Mogglmann
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20.3 Una - Netzwerk - Berechtigungen

Post by Mogglmann »

Bin am Ende meines Wissens angekommen und benötige dringend Unterstützung. Ich komme aus der Windows und Datenbank Ecke (MSSQL, Oracle), weniger aus dem Bereich Infrastruktur, in Linux habe ich zwar immer wieder rein geschnuppert, möchte mich aber als Neuling bezeichnen.

Unsere Infrastruktur:
2 Windows 10 Client
3 Mint 20.3 Notebooks (ältere Modelle die jetzt vorab auf Mint den Umstieg gestalten sollen)
1 NAS (WD MyCloud)
1 Netzwerkdrucker Brother MFC-J5330DW)
(Tablett und Smartphone lasse ich aussen vor)

Alle Liunx Maschinen sind gleich installiert und konfiguriert und wollte mehrfach den Fehler fehlende Visualisierung auf Windows Arbeitsgruppe, sowie Clients, bzw. fehlender Zugriff auf Windows Freigeben reproduzieren. Trotz mehrerer Neuinstallationen, bzw. Timeshift Rücksetzungen sind diese Versuch bislang fehlgeschlagen, so wie im Netzwerk die Windows Ebene plötzlich unerklärlich verschwindet, funktioniert diese Tags später ohne Veränderung am System wieder. Weiss jemand die Ursache? Einzig die WD Cloud (NAS) blieb immer vorhanden,
NAS Freigaben sind gemountet und der Zugriff ist korrekt.
(Samba ist installiert und Samba User eingerichtet. PPTP-VPN ist eingerichtet und läuft problemlos).

Jetzt gehts an Eingemachte!!!
Obwohl ein Windows Client lief, wurde plötzlich im LM Netzwerk keine Arbeitgruppe mehr angezeigt, direkter Zugriff über smb:///IP/Freigabe nicht mehr möglich, kann nicht eingehängt werden.
Tag später (ohne Veränderung am LM System):
2 Windows Client laufen, LM Arbeitsgruppe wird wieder angezeigt, Zugriff auf Windows Freigaben funktioniert. Zugriff von Windows auf Mint Freigaben funktioniert. Zugriff auf die Freigaben zwischen den einzelnen Mint Clients funktioniert.
Tag später (ohne Veränderung am LM System):
Arbeitsgruppe funktioniert, alle Clients sichtbar, Zugriff von Mint auf Windows und umgekehrt funktioniert, aber der Zugriff zwischen den LM Clients funktioniert nicht mehr.
ssh Zugriffe auf LM Clients werden ebenso angewiesen!
smbtree zeigt keine Fehlermeldung, liefert aber auch keine Ergebnisse!

Ich weiss nicht welche Schraube ich falsch gedreht habe, bzw. an welche ich hier drehen müsste.

Vorab schon vielen Dank für Unterstützung
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ehtron
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Re: 20.3 Una - Netzwerk - Berechtigungen

Post by ehtron »

Hi :)
desktops?

alle server mit fester IP?
erfahrungsgemäss läuft samba im aktuellen 21er system stabiler.

hier nochmal samba configurations tut.
https://www.ehlertronic.de/linux/tipps- ... .html#c654
Lg. Ehtron :)
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Ich gebe Hilfe zur Selbsthilfe.
Mogglmann
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Re: 20.3 Una - Netzwerk - Berechtigungen

Post by Mogglmann »

Für mich ist unklar, weshalb ohne Zutun der vorhandene Zugriff zwischen/unter den Mint Clients verloren ging und wie dieses Problem behoben werden kann
und zum anderen, funktioniert der Zugriffen von den Mint Clients auf Windows und umgekehrt weiterhin korrekt.
Somit läuft Samba in diesen Bereichen korrekt.
Mogglmann
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Re: 20.3 Una - Netzwerk - Berechtigungen

Post by Mogglmann »

Neuigkeiten zu o. gen. Problem!
Habe versucht das kollabieren der Mint/Samba Freigaben und Zugriff Linux Clients weiter einzugrenzen und bin an einen absolut unerklärlich Punkt angekommen.
1. Booten ausschliesslich die LM Clients läuft alles korrekt
Image
2. Booten die Windows Clients nach den LM Clients, läuft alles korrkt weiter
Image
3.Läuft ein Windows Client vor den LM Client, kollabieren die Freigaben, Zugriff nicht mehr möglich
[img]nb-hp3://home/Heimnetz/3.png[/img]
Image
4. Werden alle Clients abgeschaltet und danach nur die LM CLients gestartet, bleiben Freigaben und Zugriff dauerhaft kaputt.
5. "Einzige" Möglichkeit auf den LM Clients neue Workgroup (smb.conf) eintragen, dann setzen sich die Freigaben zurück, Zugriff wieder möglich.
(Rückkehr zur ehemaligen Workgroup brachte einen Erfolg)
6. Derzeitige unbefriedigende Lösung, Windows Clients befinden sich in einer anderen Workgroup als die Linux Clients, der Zugriff ist so jederzeit möglich und die Freigaben bleiben erhalten.

Frage an die Profis, wer kann dieses Problem erklären, bzw. lösen

Gruss Gerhard
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ehtron
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Re: 20.3 Una - Netzwerk - Berechtigungen

Post by ehtron »

Hi :)
wie ich schon schrieb... vermutlich in 21.x fehlerbereinigt.
warum hast du ein problem deine systeme mit einem upgrade zu versorgen?
Lg. Ehtron :)
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db91595
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Re: 20.3 Una - Netzwerk - Berechtigungen

Post by db91595 »

hi Mogglmann,

ich kann dir keine Erklärung zu deinem Problem anbieten. Linux & die Rechteverwaltung in Linux & Netzwerk = ist "einfach", aber manchmal nicht einfach.

Vorab: der Hinweis von ehtron ist nicht von der Hand zu weisen. LM 20.3 ist veraltet, LM 21 ist aktuell. "vermutlich in 21.x fehlerbereinigt" = kann sein,
lässt sich aber erst nach upgraden mit Sicherheit sagen.

Was ich dir anbieten kann ist ein funktionierendes System.
Ich betreibe ein Netzwerk seit 20..30 Jahren (gefühlt). Das ist aber etwas anders aufgebaut als deins.
- NAS: mag ich nicht.
- FritzBox
- 1 Linux-PC als pseudo-Server (normales Linux z.Z LM 21; SSD's als zentrale Datenhalde)
- mehrere PC/Laptop mit LM 21
- mehrere Raspberry als Bindeglied zu diversen Sensoren (Temp, Strom ...)
- alles läuft im Home-LAN 192.168.xxx.xxx
- die Fritzbox sorgt als DHCP für die IP-Vergabe (Server hat feste IP 192.168.xxx.2)
- auf dem Server ist installiert "apt install nfs-kernel-server"
- die freigabe steht in "nano /etc/exports" mit "/dat 192.168.xxx.2/24(rw,sync)"; mit "chown xyz:xyz /dat" der User xyz als Eigentümer eingetragen.
- bei den Linux-Client mit "sudo mkdir /dbs2" das Server-Verzeichnis erstellt; mit "chown xyz:xyz /dbs2" den User xyz als Eigentümer eingetragen
- bei den Linux-Client "nano /etc/fstab" eingetragen "192.168.xxx.2:/dat /dbs2 nfs nfsvers=4,rw 0 0"
- auf den Linux-Client "sudo apt install nfs-common" damit die über NFS auf die Freigabe im Server zugreifen können
- wenn die Linux-Client booten wird über die /etc/fstab die Server-Freigabe mounted

Wie das bei Windows-Clients aussieht musst du selbst mal googlen (ich habe kein Windows).

Warum kein Samba? Hatte ich früher auch, machte öfters Ärger, Alternative gesucht und NFS gefunden. Funkioniert seit dem problemlos.
Der Aufbau ist angelehnt an mein früheres Firmen-Netz; damals noch Windows-Server mit Domäne und Windows-Clients.

Wichtig ist die Rechteverwaltung. Da überall Linux-Rechte wirken kann man da auch differenzieren: in dem Server-Directoy /dat einfach Sub-Directorys
anlegen und auf z.B. /dat/xyz2 dem User "xyz2" mit "chown" alle Rechte zuweisen.

Wenn du mein System verstehst kannst du paralell NFS einrichten und testen ob dir das weiter hilft.
Ich gestehe: ich bin KEIN Linux-Fachmann. Das ist alles in jahrzehntelanger Erfahrung "gewachsen". Es ist auch möglich das es heute bessere
Alternativen als NFS geben kann! Aber eine sehr alte Erfahrung (Novell-Netzwerk) sagt "never change a running system" (außer es gibt einen
triftigen Grund).
Falls dir das weiter hilft: "schön"; falls nicht: "sorry".

Ein Tip: nehme eine neue SSD (oder HDD); die in einen Client-PC und darauf dann LM 21 installieren. Das führt zu einer "sauberen Installation" und
kostet 1..2 h; ist besser als LM 20.3 upgraden und wenns dumm läuft dann evtl. Tage investieren um Fehler zu suchen und diese dann zu beseitigen.
Wenn du die "alt"-SSD (oder HDD) wieder einsetzt bootet das alte System wie es war.

"xyz" musst du ersetzen mit dem von dir eingerichteten User-Namen.
Die Beispiel IP "192.168.xxx.xxx" musst du ersetzen mit deiner benutzten IP(LAN-Segment).
NAS: das hat seine eigene Rechteverwaltung(in die ich keine direkten Zugriffe habe). Kurz: mag ich nicht.

Für die Kenner: wir haben früher Novell installiert, verkauft, supportet. Das ist heute nur noch "Nostalgie".

Letzter Tip: alles was du machst ist "nichts" wert wenn du kein vernünftiges Backup machst. "No Backup - No mercy"!
LG
Dietmar

Ich versuche "Hilfe" zur "Selbsthilfe" zu geben. Wenn es gelingt - freue ich mich. :-)
Bernibär
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Re: 20.3 Una - Netzwerk - Berechtigungen

Post by Bernibär »

Ich mag zwar NFS auch sehr und nutze es fast ausschließlich, nur leider ist NFS das Linux Protokoll und Samba ist das Windows Protokoll. Wer mit Windows kommunizieren will, muss leider mit Samba arbeiten.
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